Liebe Ozeanenthusiast: innen, Innovator: innen und Freund: innen maritimer Technologien,
die maritime Welt bleibt in Bewegung – und am Ocean Technology Campus Rostock gibt es viel zu entdecken. In dieser Ausgabe erwarten euch neue Impulse aus Forschung und Technologie, spannende Kooperationen über Landesgrenzen hinweg sowie Einblicke in Projekte, die die Zukunft der maritimen Sicherheit, Nachhaltigkeit und Innovation mitgestalten.
Außerdem werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Veranstaltungen der vergangenen Monate, stellen engagierte Akteur: innen aus unserem Netzwerk vor und geben einen Ausblick auf kommende Highlights, die ihr nicht verpassen solltet.
Taucht mit uns ein in die neuesten Entwicklungen der maritimen Innovationslandschaft.
Viel Freude beim Lesen wünscht euch das Team des Ocean Technology Campus Rostock!
Am 3. und 4. November 2026 bringt die Rostock Ocean Convention Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in der Rotunde der HanseMesse Rostock zusammen. Keynotes, Workshops und Diskussionsrunden bieten neue Impulse zu Ozeantechnologie, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Technologietransfer sowie Raum für Austausch und neue Kooperationen.
Mitglieder des Ocean Technology Campus können beim Subsea Monitoring Network e. V. einen Rabattcode anfragen. Auch für Sponsoren und Partner bestehen noch Beteiligungsmöglichkeiten.
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Die wachsenden Verbindungen zwischen Deutschland und Kanada eröffnen neue Perspektiven für die maritime Industrie sowie für die Zusammenarbeit in Forschung, Bildung und Meerestechnik. Vor diesem Hintergrund begrüßten wir Matt Hebb, Vice-President Strategic Engagement der Dalhousie University in Nova Scotia, zu strategischen Gesprächen in Rostock. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Ocean Technology Campus Rostock, der Universität Rostock, des IOW, des Fraunhofer IGD, von Rostock Business sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern präsentierten wir die Stärken unseres maritimen Ökosystems und diskutierten Möglichkeiten für eine vertiefte Zusammenarbeit.
Diese ergeben sich aus der geplanten Beschaffung von bis zu zwölf U-Booten bei TKMS durch die kanadische Regierung. In der Folge sollen Investitionen und wirtschaftliche Aktivitäten in Milliardenhöhe mit Kanada entstehen. Diese Entwicklung könnte der maritimen Industrie in Mecklenburg-Vorpommern langfristig wichtige Impulse geben.
Die Gespräche knüpften an die langjährige Zusammenarbeit mit dem kanadischen Innovationsökosystem COVE an. Bereits 2021 unterzeichnete der Trägerverein des Ocean Technology Campus Rostock ein Memorandum of Understanding mit COVE.
Im Jahr 2024 vertieften die Dalhousie University, das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und die Universität Rostock diese transatlantischen Beziehungen durch ein umfassendes Kooperationsabkommen. Damit besteht eine starke Grundlage für zukünftige gemeinsame Projekte in der maritimen Forschung und Meerestechnik.
Ocean Technology Meet-up: Prototyping & Künstliche Intelligenz |
Ein Meet-up, unzählige Ideen! Unser Ocean Technology Meet-up lockte Studierende verschiedenster Fachrichtungen sowie Clustermitglieder und viele weitere Interessierte an. Prof. Rouven Seifert vom Lehrstuhl für BWL der Dienstleistungen sprach über Chancen und Herausforderungen von digitalem und KI-basiertem Prototyping. Im Anschluss hielt Jens Reineke einen ebenso inspirierenden Vortrag über das Geschäft jenseits des Bieres bei der Störtebeker Braumanufaktur. Die Studierenden aus dem Master „Sustainable Innovation and Entrepreneurship“ präsentierten ihre Prototypen, und die Gäste konnten für ihre Lieblingsidee abstimmen. Ein von der RoOT Summer School organisiertes Networking-Bingo und eine von den Studierenden initiierte AI Art Gallery ermöglichten es den Besuchern, in lockere Gespräche einzusteigen und durch eine Spende an die Tafel Deutschland e.V. ein KI-Kunstwerk zu erwerben. |
Die 5. RoOT Summer School brachte eine internationale und interdisziplinäre Gruppe junger Talente nach Rostock. Unter dem Leitthema „Herausforderungen und Chancen der Offshore-Windenergie“ erhielten die Teilnehmenden vielfältige Einblicke in Meerestechnologie, Forschung und Industrie. Zum Programm gehörten Besuche bei FRAMEWORK ROBOTICS, auf dem Forschungsschiff Elisabeth Mann Borgese, beim IOW, am Marine Science Center Hohe Düne und bei der EEW Group. Ein besonderes Highlight war der Engineering-
Workshop am Lehrstuhl für Meerestechnik. In vier Teams entwickelten und testeten die Teilnehmenden autonome Floater. Alle vier Systeme bestanden die Tests im Becken erfolgreich. Gemeinsame Abendveranstaltungen boten zusätzlichen Raum für Austausch und Vernetzung. Ein herzlicher Dank gilt allen Referent:innen, Partnern und Unterstützer:innen, die zum Erfolg der Summer School beigetragen haben.
Erfinderinnencamp 2026 |
Vier intensive Tage voller praxisnaher Meerestechnologie, neuer Erfahrungen und inspirierender Begegnungen – das war unseres Erfinderinnencamp 2026. Teilnehmerinnen zwischen 15 und 18 Jahren aus Rostock, Brandenburg, NRW und sogar Paris kamen zusammen, um durch Teamwork und reale wissenschaftliche Herausforderungen die Welt der Ozeantechnologie zu erkunden. Die Mädchen entdeckten Meereslebewesen, untersuchten Strandmüll, besuchten die Robbenforschungsstation, steuerten einen Unterwasserroboter und bauten eine Umweltüberwachungsstation. Zudem berechneten, montierten und testeten sie erfolgreich ihren eigenen Auftriebskörper. Mit Blick auf die Warnow führten wir inspirierende Gespräche mit Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen des OTC Rostock über Karrierewege. Trotz starken Regens und Straßensperrungen, die Improvisation erforderten, wuchsen die 13 Mädchen innerhalb von vier Tagen zu einem starken Team zusammen. Ein herzliches Dankeschön an alle Partner, die dieses Camp ermöglichten. |
Besuch von Staatsministerin Kaiser und Ministerin Martin am OTC |
Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Ostbeauftragte der Bundesregierung, besuchte den Ocean Technology Campus Rostock. Der Besuch bot Einblicke in das wachsende Netzwerk aus Wissenschaft, Industrie, Start-ups und angewandter Forschung, das in Rostock mit einem klaren Fokus auf maritime Innovationen, Sicherheit und nachhaltige Meerestechnik entsteht. Franziska Schmacka stellte die Mission und Entwicklung des Campus vor. Weitere Programmpunkte waren Pitches und Einblicke in maritime Innovationen für die Sicherheit Deutschlands, die Aktivitäten des Maritime Incubator, das Digital Ocean Lab sowie eine Live-Demonstration von Subdron, bei der die Gäste auch selbst mal ein ROV steuern konnten. |
Tag der Deutschen Einheit in Bremen |
Vom 2. bis 4. Oktober brachte Mecklenburg-Vorpommern das Thema Wasser auf die Ländermeile an die Weserpromenade in Bremen. Der Ocean Technology Campus präsentierte dort innovative Unterwasserrobotik und demonstrierten tausenden Besuchern anschaulich, wie fortschrittliche maritime Technologien die Zukunft der Blue Economy maßgeblich gestalten werden. Ein großes Dankeschön an die Kolleginnen des Landesmarketings, die uns hier ausstellen ließen. |
Der Ocean Technology Campus Rostock ist auf Instagram |
Große Neuigkeiten: Der Ocean Technology Campus Rostock ist nun auf Instagram präsent! Wir laden alle ein, uns zu folgen, um Blicke hinter die Kulissen der Ozean-Tech-Innovationen in Rostock, Event-Highlights, Partner-Spotlights und vieles mehr zu erhalten. Wir freuen uns über jeden Follower, der uns beim Wachsen hilft! |
Mecklenburg-Vorpommern und der Ocean Technology Campus Rostock unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung zur Gründung der MERA, der Maritime Explosives Recovery Alliance.
Die Räumung von Altmunition aus unseren Meeren ist eine Generationenaufgabe, die innovative Technologien erfordert, um Munition schneller, sicherer und umweltschonender aufzuspüren und zu entsorgen. MERA bringt Forschung, Industrie und Behörden entlang der gesamten Prozesskette zusammen: von Unterwassertechnologie über KI und Datenauswertung bis hin zu Bergung und Entsorgung.
Das Digital Ocean Lab spielt dabei eine Schlüsselrolle bei der Erprobung neuer Technologien. Im Rahmen dieser Kooperation ist die Einrichtung einer Geschäftsstelle im Trägerverein des Ocean Technology Campus Rostock geplant, die relevante Akteure zusammenbringen soll. Die Vereinbarung wurde von Umweltminister Dr. Till Backhaus und Prof. Dr. Uwe von Lukas unterzeichnet.
28. DWT Marineworkshop in Linstow |
Mehr als 950 Teilnehmer aus 16 Nationen diskutierten beim 28. DWT Marineworkshop in Linstow drei Tage lang über die Zukunft der maritimen Fähigkeiten. Ein Highlight für uns: Staatssekretär Jochen Schulte bezeichnete den Ocean Technology Campus Rostock in seiner Eröffnungsrede als zentralen Ort für Innovationen in der Unterwassertechnologie in MV. Unsere Partner bringen zivile und zunehmend auch militärische Unterwassertechnologien, autonome Systeme und Sensoren in die praktische Anwendung. |
11. Greifswalder Gespräch: Hybride Bedrohungen im Ostseeraum |
Am Montag, den 14. Dezember 2026, ab 17:00 Uhr widmet sich das 11. Greifswalder Gespräch den sicherheits-, umwelt- und seerechtlichen Herausforderungen durch hybride Bedrohungen im Ostseeraum. Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Schutz kritischer maritimer Infrastrukturen, die Befugnisse der Küstenstaaten sowie das Verhältnis zwischen Sicherheitsinteressen und Meeresumweltschutz. Fachvorträge und eine anschließende Diskussion bringen Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zusammen. 📅Wann: Montag, 14. Dezember 2026, ab 17:00 Uhr Anmeldung: bis zum 7. Dezember 2026 über das Anmeldeformular des IfEUS oder per E-Mail an ifeus@uni-greifswald.de. Bei der Anmeldung sollte angegeben werden, ob die Teilnahme in Präsenz oder digital erfolgt. Jetzt anmelden und am Austausch über Sicherheit, Recht und Umweltschutz im Ostseeraum teilnehmen! |
Ende September wurde das neue dreijährige Verbundprojekt SEAMOS (Sensor-basiertes Autonomes Monitoring System) für die zivile maritime Sicherheit ins Leben gerufen. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Projekt wird von der NXP Semiconductors Germany GmbH koordiniert. Zu den Verbundpartnern gehören die Universität Rostock und unser Clusterpartner EvoLogics GmbH, während der Rostocker Hafen und die Feuerwehr Rostock als assoziierte Partner beteiligt sind.Die Forschung der Universität Rostock unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Danielis und Dr. Frank Golatowski konzentriert sich auf Simulation, Sensordatenverarbeitung, Kommunikation und KI-gestützte Lagebilderzeugung, um sicherheitsrelevante Ereignisse im maritimen Umfeld frühzeitig zu erkennen.SEAMOS gehört zu den Projekten, die unser neues Branding „Affiliated to Ocean Technology Campus“ erhalten haben. Damit wird die enge Verbindung des Projekts zum Innovationsökosystem des Ocean Technology Campus sichtbar.
(Copyrights: Universität Rostock / Visualisierte konzeptionelle Darstellung, KI-generiert mit OpenAI)
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