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Forschung

Im Fokus der Forschung: Nachhaltigkeit

Je mehr die Meere genutzt werden, desto mehr geraten sie auch in Gefahr, etwa durch Überfischung und Verschmutzung. Nur Nachhaltigkeit garantiert, dass die Ozeane nutzbar bleiben. Sie dienen als Transportweg, ermöglichen über am Meeresboden verlegte Glasfaserkabel das schnelle Internet, liefern Nahrungsmittel über Aquakulturen und werden in Offshore-Windparks und Explorations-Plattformen zunehmend auch industriell genutzt. Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sind auf die Erkenntnisse der Meeresforschung angewiesen – nur mit dem nötigen Wissen lassen sich die Ozeane und Meere schützen und nachhaltig nutzen.

Eine Forschungsdisziplin allein stößt bei der Entwicklung von Meerestechnik schnell an ihre Grenzen. Im Ocean Technology Campus arbeiten Forschungseinrichtungen mit Erfahrungen auf der gesamten Bandbreite der Meeres- und Unterwassertechnik zusammen und stellen ihr Wissen der Industrie zur Verfügung: für neue Geschäftsmodelle, die Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit verbinden.

Forschungspartner

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Fraunhofer-Gesellschaft

Die Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ist die weltweit führende Organisation für anwendungsorientierte Forschung. Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt sie eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Sie ist Wegweiser und Impulsgeber für innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz.

Die Forschungsgruppe der Fraunhofer-Gesellschaft „Smart Ocean Technologies“ entwickelt zukunftsweisende Meerestechnik und neue Lösungen, wie die Meere verträglicher genutzt werden können. Der europaweit einzigartige Forschungsverbund der Unterwassertechnik forscht an komplexen Systemlösungen für Unterwasseranwendungen. Das Spektrum erstreckt sich von autonomen Unterwasser-Fahrzeugen und unbemannter Schifffahrt über Systemtechnik und Visual Computing, Sensorik, Simulation und Messtechnik bis hin zur Nutzung von Algen oder Aquakulturen. Die interdisziplinäre Forschungsgruppe bündelt die Kompetenzen von vier Fraunhofer-Instituten und arbeitet bereits seit Herbst 2020 im OTC-Basecamp.

https://www.igd.fraunhofer.de/projekte/smart-ocean-technologies

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Das IOW ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die sich der interdisziplinären Meeresforschung in Küsten- und Randmeeren widmet. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt in der Erforschung des Ökosystems der Ostsee. In den vier Sektionen des IOW sind die Disziplinen Physikalische Ozeanographie, Meereschemie, Biologische Meereskunde und Marine Geologie vertreten.

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

Das BSH ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). Es ist die öffentliche Institution für meeresbezogene Aufgaben. Dies betrifft Aufgaben wie die Gefahrenabwehr auf See, die Herausgabe von amtlichen Seekarten und Vermessungsaufgaben in Nord- und Ostsee sowie die Vorhersage von Gezeiten, Wasserstand und Sturmfluten. Darüber hinaus ist das BSH für die Vermessung von Schiffen, das Flaggenrecht, die Prüfung und Zulassung von Navigations- und Funkausrüstungen und die Erteilung von Zeugnissen für Seeleute zuständig. Bezugnehmend auf Bauvorhaben in der Nord- und Ostsee ist das BSH zuständig für die Raumplanung und für die Prüfung und Genehmigung von Anlagen zur Stromgewinnung (Offshore-Windenergie-Anlagen), Kabel oder andere Anlagen im Zuständigkeitsbereich des Bundes.

Johann Heinrich von Thünen-Institut für Ostseefischerei

Unser primäres Arbeitsgebiet ist ein ganz besonderes Meer: die Ostsee, das größte Brackwassergebiet der Erde. Durch den geringen Salzgehalt ist ihre marine Fauna artenarm, Wechselwirkungen zwischen den Hauptarten sind einfach. Auch die Fischerei ist zwar vielfältig, aber einfach strukturiert. Die kleine Küstenfischerei prägt die meist strukturschwachen Küstenregionen der Anrainerstaaten. Dank dieser Charakteristika wird die Ostsee zum idealen Testgebiet für neue Ansätze zur Datenerhebung und zum Fischereimanagement.

Universität Rostock - Lehrstuhl für Meerestechnik

Der Lehrstuhl für Meerestechnik wurde zum 1. Oktober 1992 eingerichtet. Er ging aus dem im Jahre 1968 gegründeten Lehrstuhl für Fischereitechnik hervor. Die Universität Rostock ist damit eine der ältesten Lehr- und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der ingenieurwissenschaftlichen Meerestechnik in Deutschland. Die Lehre konzentriert sich im Wesentlichen auf die Vermittlung theoretischer und experimenteller Methoden zum Entwerfen von schwimmenden und verankerten Offshore-Systemen sowie unbemannten Unterwasserfahrzeugen und -systemen. In seiner auf Anwendung orientierten Grundlagenforschung konzentriert sich der Lehrstuhl Meerestechnik vorrangig auf die Entwicklung, Validation und Anwendung theoretischer und experimenteller Methoden zur zuverlässigen Voraussage von Belastungen, Bewegungen und Formänderungen unterschiedlichster meerestechnischer Konstruktionen. Im Zusammenhang mit der Sicherstellung einer zu garantierenden Gebrauchsdauer von Unterwassersystemen sind auch experimentelle Analysen zur Materialalterung von Polymerwerkstoffen unter marinen Einsatzbedingungen Teil des Forschungsportfolios.

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